Chile & Argentinien – Osterinsel – Atacama – Patagonien

Die Reise beginnt in der zentralen Zone Chiles. Dort lernen wir die Hauptstadt Santiago und  anschließend Valparaiso, die schönste Stadt des Andenstaates kennen. Danach begeben wir uns zur trockensten Zone unseres Planeten in die Atacama-Wüste. Vorbei am höchsten Berg der Anden, dem 6960 m aufragendem Massiv des Aconcagua, fliegen wir entlang einer nicht endenwollenden Kette von Vulkanenriesen nach Calama und erreichen die Oase San Pedro de Atacama am Rande des drittgrößten Salzsees der Welt. Nach grandiosen Erlebnissen am Salar de Atacama und dem Besuch des höchsten Geysirfeldes der Erde, den Geysiren von El Tatio, geht es in die schier endlose Weite des Pazifiks zur legendären Osterinsel. Auf diesem Vulkaneiland begegnen uns zahlreiche Moais, Skulpturen mit markanten Gesichtszügen, die auf der ganzen Insel von der Hochkultur der Rapa Nui künden, so, als sei die Vergangenheit ein Rätsel voller lebendiger Fragen. Von der Osterinsel fliegen wir über Santiago nach Punta Arenas an die berühmte Magellanstraße. Von dieser südlichsten Stadt Chiles starten wir zu den beeindruckenden Gletschern und endlos wirkenden Naturräumen Patagoniens. Wir lernen Arbeit und Dasein auf einer typischen Estancia kennen, gelangen vom Fjord La Ultima Esperanza (Fjord der letzen Hoffnung) zum Nationalpark Torres del Paine, dem wohl bekanntesten Naturdenkmal Chiles. Von dort passieren wir einen einsamen Grenzposten nach Argentinien und fahren hinein in die steppenartige Ebene des östlichen Patagoniens bis nach El Calafate an den riesigen Lago Argentino. El Calafate bildet den Ausgangspunkt für zwei unvergeßliche Touren an den Perito Moreno Gletscher und zum Upsala Gletscher. Die hautnahe Begegnung mit diesen gewaltigen Gletschern ist ein Erlebnis, welches einem im wahrsten Sinne des Wortes in den Bann schlägt. Das Finale unserer Reise wird die Metropole Buenos Aires mit den unverwechselbaren Rhythmen des Tangos sein.

Es ist schwierig, einen Höhepunkt hervorzuheben, denn es reihten sich viele aneinander. Der Abbruch am Perito Moreno Gletscher war aber sicher eines der spektakulärsten Ereignisse – Angela und Reinhard Schäffer

Diese Reise mit ihren extremen Naturzonen ist nicht nur reich an unterschiedlichsten Kontrasten, sondern führt uns auch auf die Spuren großer Forscher und Entdecker wie Thor Heyerdahl und Fernando Magellan bis hin zum deutschen Flugpionier Gunther Plüschow, der als erster Mensch mit einem Wasserflugzeug die gewaltigen Gletscherformationen des patagonischen Inlandeises überflog. Wir treffen nicht nur auf alte Kulturen wie die der Atacameños und Rapa Nui, sondern diese Reise ist auch ein anschaulicher Exkurs in die sehr interessante Tier- und Pflanzenwelt dieser Regionen. Besonders Patagonien mit seinen zahlreichen Pinguinen, Ñandus, Füchsen, Bandurrias, Guanakos und Kondoren wird uns dabei faszinieren. Nachhaltig wird auf uns aber auch die Atacama-Wüste in ihrer ganzen existentiellen Erscheinung mit dem grandiosem Farbspiel ihrer Vulkane und Salzseen wirken.

Auch der Flug zur Osterinsel und die Begegnung mit den zu den Weltwundern gehörenden Moais wird Spuren in uns hinterlassen. Wir werden uns mit der geologischen und geografischen Entstehungsgeschichte der Anden, der Herausbildung von Wüsten und Salzseen beschäftigen sowie Wirkungsweise und Mechanismen der verschiedenen Klimate in den so unterschiedlichen Zonen unserer Reiseroute kennenlernen. Erfahren werden wir auch einiges über die soziale Wirklichkeit der Menschen in Chile und Argentinien, über die historischen Hintergründe dieser Staaten und ihrer heutigen politisch-ökonomischen Situation im Zeitalter der Globalisierung.


Überblick Rundreise Chile Argentinien

1. Tag: Flug nach Santiago
2. Tag: Santiago Stadtbesichtigung
3. Tag: Valparaiso –Perle Chiles am Pazifik
4. Tag: Zur Atacama-Wüste
5. Tag: Salar de Atacama
6. Tag: Zu den Geysiren von El Tatio
7. Tag: Flug zur Osterinsel
8. Tag  Ganztagsexkursion: Rano Raraku, Ahu Tongariki und Anakena
9. Tag: Zum Vulkan Rano Kau, Orongo und Vogelmannkult
10. Tag: Rapa Nui auf eigene Faust
11. Tag: Rückflug nach Santiago
12. Tag: Nach Punta Arenas an die Magellan-Strasse
13. Tag: Nach Puerto Natales, Magellan-Pinguine am Otway-Sund
14. Tag: Nationalpark Torres del Paine
15. Tag: Fahrt nach El Calafate
16. Tag: Perito Moreno Gletscher
17. Tag: Auf dem Lago Argentino zum Upsala Gletscher
18. Tag: Flug nach Buenos Aires
19. Tag: Stadtbesichtigung von Buenos Aires mit Tango-Show
20. Tag Rückflug nach Deutschland
21. Tag Ankunft in Deutschland

Verlängerungsprogramm

20. Tag: Flug von Buenos Aires nach Iguacu u. Besichtigung der argentinischen Seite
21. Tag: Besichtigung der Wasserfälle auf der brasilianischen Seite
22. Tag: Vormittags Freizeit und nachmittags Rückflug nach Buenos Aires
23. Tag: Rückflug nach Deuschland
24. Tag: Ankunft in Deutschland


Reiseroute Chile & Argentinien

Rundreise Chile Argentinien


Reiseverlauf im Detail

Tag 1: Flug nach Chile

Anreise mit der LAN-Chile von Frankfurt über Madrid nach Santiago de Chile.


Tag 2: Santiago de Chile

Rundreise Chile Argentinien – Santioago Moneda

Santiago Moneda

Rundreise Chile Argentinien – Allende

Allende

Morgens Ankunft in Santiago und Transfer zum Hotel. Anschließend Besichtigung der Plaza de la Constitución mit dem Regierungspalast Moneda. Gang durch die Geschäftszone und Flaniermeile Paseo Ahumada zum Plaza de Armas, dem allgemeinen Treffpunkt und zentralen Ort Santiagos. Hier steht die 1780 erbaute Kathedrale. Weiter zum Ufer des Rio Mapocho. Dort Besuch des lebhaften Obst-, Gemüse-, und Fischmarktes, wo unter der Eisenkonstruktion von 1872 immer ein buntes Treiben herrscht. Hier Mittagessen in einem der einfachen aber mit sehr originellen und geschäftstüchtigen Kellnern florierenden    Restaurants. Am Nachmittag Aufstieg auf den Cerro Santa Lucia. Auf diesem sich 70 m über dem Stadtzentrum erhebenden Felshügel erfolgte am 12. Februar 1541 unter Pedro de Valdivia die Gründung der Stadt Santiago (San Yago de la Nueva Extremadura). Damals errichteten die Spanier auf dem Berg eine Festung mit Wachturm und Kanonen. Wohl deshalb nannten die einheimischen Pecunche diesen Berg Huelén, was in ihrer Sprache so viel wie Schmerz bedeutet. Heutzutage ist auf diesem Hügel ein schöner Park mit zahlreichen Denkmälern und einem barocken Treppenaufgang zu finden. Von der Aussichtsplattform seines Gipfels hat der Besucher einen  weiten  Rundblick  auf  das  Zentrum  der  Stadt  und  bei  klarer Sicht sogar bis zu der etwa nur 40 km von Santiago entfernten Andenkette. Übernachtung in Santiago.


Tag 3: Valparaiso – Perle Chiles am Pazifik

Rundreise Chile Argentinien – Valparaiso – Schrägaufzug mit Blick über den Hafen

Valparaiso – Schrägaufzug mit Blick über den Hafen

Valparaiso

Valparaiso

Buenos dias seniores! Fahrt nach Valparaiso (120 km)  Paradiestal so lautet die deutsche Übersetzung des Ortsnamens Valparaiso. Die Küstenstadt mit dem klangvollen Namen gilt als eine der eigenwilligsten und  schönsten Pazifikstädte Chiles. Die Stadt ist an der Steilküste einer malerischen, nach Norden offenen Bucht des Pazifischen Ozeans gelegen und gliedert sich in eine Ober- und Unterstadt. Der weltberühmte Charakter der Stadt ist Inhalt zahlreicher literarischer, musikalischer und malerischer Interpretationen. Valparaiso ist die kulturelle Hauptstadt des Landes. Die Hafenstadt beherbergt den Sitz des chilenischen Kongresses und ist mit fast 280 000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Viele Gebäude im viktorianischen Villenstil verleihen der Stadt ein besonderes Antlitz. Das Altstadtviertel Cerro Alegre dient als beliebter Wohnort für Künstler und Studierende. Hier liegen auch viele urige Kneipen. Extravagante Cafés mit Panoramaausblicken finden sich fast in allen Stadtteilen. Bereits Pablo Neruda, der zeitweise in Valparaíso lebte, war von der Stadt mit seinen zahllosen Treppen fasziniert. Ein besonderes Erlebnis sind die Ascensores. Die überall in der Stadt verstreut liegenden altertümlichen Aufzüge verbinden die verschiedenen Ebenen der sich über 45 Hügel erstreckenden Küstenmetropole. Das historische Zentrum Valparaísos wurde im Juli 2003 von der  Unesco  zum  Kulturerbe der Menschheit. Abends Rückfahrt nach Santiago. Zweite Übernachtung in Santiago. Inklusive Frühstück, Mittagessen


Tag 4: Zur Atacama-Wüste

Atacama Wüste

Atacama Wüste

Flamingo

Flamingo

 

Am frühen Vormittag Flug in den Großen Norden Chiles nach Calama. Vom Flugplatz fahren wir auf einer Asphaltstraße durch die trockenste Wüste der Welt zur Oase San Pedro de Atacama (95 km). San Pedro de Atacama liegt auf 2.300 m Höhe am Rande des drittgrößten Salzsee´s unserer Erde nur wenig nördlich des südlichen Wendekreises der Sonne. Nach dem Einchecken in unserem Hotel Rundgang durch den Ort mit Besichtigung der 250 Jahre alten aus Lehmziegeln erbauten Kirche, deren Decke aus Kaktusholz gefertigt ist. Auch die Häuser des Ortes bestehen aus getrockneten Lehmziegeln und die Türeinrahmungen sowie viele Fenstereinfassungen sind ebenfalls aus Kaktusholz gezimmert. Unser Mittagessen nehmen wir in einem der einfachen rustikalen Restaurants des Ortes ein. Am Nachmittag fahren wir zur Cordillera de la Sal,- zur Salzbergkette. Dieses Gebirge besteht vorwiegend aus Salz. Bis zu 700 m reichen die Salzablagerungen in die Tiefe.  Auch die Straße, über die man in dieser niederschlagslosen Zone fährt, ist eine reine Salzpiste. Fast außerirdisch wirkt die vegetationslose Gegend auf den Besucher. Wir treffen dabei auf merkwürdige Salzfelsen gleichsam übergroßen Naturplastiken, die Namen tragen wie die Drei Marien oder Amphitheater. Sogar Behausungen, deren Wände vollkommen aus Salzblöcken bestehen, sind hier von Menschen errichtet worden, die einst Steinsalz förderten. Am nördlichen Rand der Cordillera de la Sal befindet sich das Valle de la Luna,- das Mondtal. Die sich hier zu tausenderlei beeindruckenden Felsformationen auftürmende Wüstenerde erstrahlt im Licht der untergehenden Sonne in den verschiedensten Farbnuancen von Gold über Purpur bis hin zum Ockerbraun. Nahe dem Kamm einer hohen Sanddüne verfolgen wir dieses einmalige Farbenschauspiel, wenn die Sonne hinter den westlichen Horizont sinkt: La caida del sol –  nennen die spanisch sprechenden Völker dieses immer  wieder faszinierende Naturereignis. Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Buenos Noches! Inklusive Frühstück


Tag 5: Salar de Atacama

Atacama Wüste

Atacama Wüste

Vulkan Liconcabur

Vulkan Liconcabur

Später als die zorros (Füchse) aufstehen,  kommen wir heute aus den Federn und genießen das Frühstück je nach Gusto vielleicht mit jugo de naranja (Orangensaft), huevos revueltos (Rühreier) oder huevos fritos (Spiegeleier) sowie pan (Brot) con queso (Käse) y jamon (Schinken).  So gestärkt fahren wir zum südlich von San Pedro gelegenen Salar de Atacama, dem drittgrößten Salzsee unserer Erde.  Der Anblick dieser Natur führt uns hinüber in eine andere Welt, als hätte die Erschaffung unserer Erde hier ihren Anfang genommen. In einer riesigen Hochebene auf 2.300 m umrahmt von mächtigen Vulkanmassiven wie den Vulkanen Licancabur (5.916 m), Aguas Calientes (5924 m),Lascar (5124 m), Miscanti (5622 m), Miñiques (5910 m) auf der östlichen Uferseite sowie auf der westlichen von der Cordillera de Domeyko und der Cordillera de la Sal  erstrahlt im Lichte der heißen Sonne der Salar de Atacama. Würde man ein Loch in den Salzsee bohren,  so träfe man erst nach 600 bis 700 Metern auf felsigen Untergrund, so mächtig sind die mit vulkanischem Material durchmischten Salzablagerungen. Der See besitzt mehrere oberirdische und unterirdische Zuflüsse, aber keinen Abfluß. Hier am absoluten Trockenpol unserer Erde verdunstet der größte Teil des von den Vulkanen zugeführten Wassers. Die Nord-Süd-Ausdehnung des See`s mißt ca. 90km. Seine Breite reicht von Ost nach West über etwa 35 km. Die Gesamtfläche des See`s beträgt etwa 3000 km².  Als vor ca. 60 Millionen Jahren die Entstehung der Anden begann, entstand durch Landhebung ein riesiges Binnenmeer, daß durch das heutige Küstengebirge vom Pazfik getrennt wurde. Durch die sich einstellende extreme Trockenheit verdunstete in einem Prozeß von mehreren Jahrmillionen fast alles Wasser dieses einstigen Binnenmeeres unter Ausscheidung riesiger Salzmengen. Starker aktiver Vulkanismus und weitere Landhebung führten zur Ausbildung der heutigen extremen Natur. Große Teile des See`s existieren unterirdisch und sind von einer mit Asche und Lehm verunreinigten Salzkruste überzogen. In einzelnen Lagunen tummeln sich in dem sehr flachen mit Mikroorganismen angereichertem rötlichen Wasser zahlreiche Flamingos, Gänse und Entenvögel. Wir besuchen die Lagune Chaxa. Dort lassen sich drei Flamingoarten beobachten: der Andinen-Flamingo, der Chile-Flamingo und der James-Flamingo. Sie leben von dem in dem salzhaltigen Lagunenwasser zu abertausenden vorkommenden Kleinstlebewesen, dem Krill. Inklusive Frühstück, Mittagessen


Tag 6: Zu den Geysiren von El Tatio

Atacama

Atacama

Geysirfeld – El Tatio

Geysirfeld – El Tatio

Kirche in Chiu Chiu

Kirche in Chiu Chiu

Früher als die zorros (Füchse) aufstehen, starten wir zur Fahrt ins  95 km von San Pedro de Atacama entfernte geothermische Gebiet zu den Geysiren von El Tatio. In einer Höhe von 4.200 m erleben wir das immer wieder beeindruckende Schauspiel, was man hier „salida del sol“ nennt,  den Sonnenaufgang. Zahlreiche Geysire sprudeln auf einer Hochebene mit bis zu 70°C heißem Wasser aus der Erde. Überall dampft, zischt, kocht und brodelt es. In dieser archaischen Welt, wo die Vulkane ihren heißen Atem durch die Erdoberfläche ausstoßen, können wir unsere Frühstückseier im Wasser der Geysire kochen und unsere von der nächtlichen Höhenkälte steifgefrorenen Glieder im warmen, mineralhaltigen Thermalbad eines eigens dafür angelegten Beckens bei ca. 38°C wieder beleben.  In diesen Höhen leben auch viele Vicuñas und Viscachas. Häufig ist in der baumlosen Andenbergwelt die salbeigrüne polsterartige llareta-Pflanze zu finden. Nahe an der Grenze zu Bolivien umgeben uns zahlreiche, gletschertragende Gipfel von Vulkanen und Bergen, die fast alle auf über 5.500 m ansteigen (Vulkan Putuna 5890 m, Vulkan Linzor 5610 m, Cerro del Leon 5760 m). Anschließend fahren wir auf einem atemberaubenden Höhenweg hinunter in das Dorf Caspana. In diesem in einer tief eingeschnittenen Schlucht verborgenen Dörfchen scheint die Zeit  seit  über 800 Jahren unverändert  überdauert zu haben. Die Bauern produzieren in der erstaunlich grünen Oase Gemüse, Zwiebeln, Tomaten, Kaktusfrüchte, Aprikosen, Äpfel und Birnen. Weiter geht es zur Flußoase von Chiu Chiu. Die günstige Lage Chiu Chiu´s am Zusammenfluß des Rio Loa und Rio Salado in einer weiten fruchtbaren Ebene ermöglichte eine blühende Landwirtschaft. So ist das kleine nur 400 Einwohner zählende Dorf von weiten Feldern mit Mais, Getreide, Quinua, Kartoffeln, Karotten, Salat, Saubohnen und Chili umgeben. Inmitten des Dorfes steht die aus Adobe-Mauern weißgekalkte Kirche San Francisco mit zwei einfachen Glockenturmaufsätzen. Sie wurde 1675 gebaut und besitzt eine schöne Decke aus Kaktusholz, für deren Konstruktion kein einziger Nagel verwendet wurde. Dach und Deckenbalken werden ausschließlich mit Lederschnüren festgehalten. Von  der Ebene Chiu Chiu´s führt die Straße in eine vom ständig wasserführenden Rio Loa tief in die Landschaft eingeschnittene Schlucht (barranco) hinab zur prähispanischen Festung Pukara de Lasana. Auf dem Grund dieser mit seinen schroff abfallenden Felswänden wie ein Naturwunder wirkenden grünen und fruchtbaren Schlucht haben schon die vorinkaischen Kulturen gesiedelt und eine beeindruckende Festung (Pukara) angelegt. Später haben dann die Inkas diese Festung weiter ausgebaut und so findet man innerhalb der Festungsmauern die Horizonte verschiedener Kulturen und Zeitepochen mit Häusern und Straßen, an denen wir bis heute den charakteristischen Baustil der jeweiligen Geschichtsepochen ablesen können. Da die spanischen Konquistadoren nur selten in diesen abgeschieden Ort kamen, konnte sich die über 800 jährige Kultur der Atacameños erhalten.  Eine alte Inkastraße (Camino del Inka) führt direkt durch diese Schlucht. Von der Pukara de Lasana fahren wir nach Calama zum Flugplatz. Rückflug nach Santiago. Inklusive Frühstück


Tag 7: 
Flug zur Osterinsel, Hanga Roa und erste Moai

Osterinsel

Osterinsel

Osterinsel

Osterinsel

Früh erheben wir uns  aus unseren Träumen, um uns einen Lebenstraum zu erfüllen und fliegen zur weltberühmten Osterinsel. Die seit 1888 zu Chile gehörende legendäre Osterinsel (Isla de Pascua) befindet sich 3.765 km von der chilenischen Küste entfernt. Der nächste besiedelte Landflecken  ist die 2250 km weiter westlich im Pazifik liegende Insel Pitcairn. Damit ist die Osterinsel das am weitesten von einem anderen bewohnten Ort entfernte Eiland auf unserer Erde. Wasser, Wasser und nochmals Wasser umgibt Rapu Nui,- so wie die Einheimischen ihre in den Weiten des Pazifiks liegende Heimat nennen. Rupu Nui bedeutet aber keineswegs Osterinsel. Rupu Nui ist das Synonym für „großer, weiter Flecken“.  Als Osterinsel wurde dieses von Polynesiern bewohnte Eiland vom holländischen Kapitän Jacob Roggeveen bezeichnet, als er mit seinem Segler 1722 als erster Europäer genau zur Osterzeit diese geheimnisvolle Insel entdeckte, die schon so viele namenhafte Forscher in ihren Bann gezogen hat. Weltbekannt wurde die dicht unter dem südlichen Wendekreis des Stein-bockes gelegene Insel aber nicht wegen ihres geographischen Superlativs, sondern vor allem wegen der riesigen Steinstatuen, die von den Einheimischen als Moai bezeichnet werden. Diese Einheimischen nennen sich sebst das Volk der Maohi. Doch kein Entdeckerdrang trieb dieses von den Polynesiern abstammende Volk auf diesen abgeschiedensten Flecken unseres Globus, sondern allein die pure Überlebensnot. Als vor 17000 Jahren nach dem Ende der letzten großen Eiszeit durch das Abschmelzen der Gletscher der Meeresspiegel anstieg, versanken viele Inseln der polynesischen Welt nach und nach in den Fluten des Pazifik. Dadurch verkleinerte sich der Lebensraum der Polynesier, aber im Laufe der nächsten Jahrhunderte wuchs die Bevölkerung. Die Versorgung dieser gestiegenen Bevölkerung mit Nahrungsmitteln wurde immer problematischer.  Um zu überleben mußten die Inselbewohner hinaus auf den gefahrenvollen Ozean, um eine neue Heimat zu finden. Auf diese Weise gelangten die Maohi auf ihr Rapu Nui. Einmal hier mit letzten Kräften  angekommen, gab es keine Möglichkeit mehr ihren großen, weiten Flecken zu verlassen. Nur ihre Sehnsucht nach der fernen Heimat ihrer Vorfahren blieb und hat die Maohi vielleicht dazu bewogen, ihre Moai aufzurichten. Wir landen nach fünfstündigem Flug auf der anderen Seite der Erde und setzen unsere ersten Schritte fast ebenso erwartungsvoll wie Thor Heyerdahl auf Rapu Nui. Transfer zum Hotel. Nach dem Mittagessen Erkundung des einzigen Ortes Hanga Roa und Wanderung zu den ersten Moai. Inklusive Frühstück, Abendessen


Tag 8: Ganztagsexkursion: Rano Raraku, Ahu Tongariki, Anakena

Moai-Werkstatt am Vulkan Rano Raruka

Moai-Werkstatt am Vulkan Rano Raruka

Ahu Tongariki

Ahu Tongariki

Als die ersten Polynesier mit ihrem Stammesführer Hoto Matua wahrscheinlich etwa 450 n. Chr. die Insel erreichten, nannten sie das Eiland auch Te Pito o te Henua – Nabel der Welt. Das wird verständlich, wenn man bedenkt, welch weite und anstrengende Fahrt die sich Maohi nennenden Seefahrer  in ihren primitiven Katamaranen hinter sich hatten. Da mußte diese lebensrettende Insel in der Tat das Zentrum ihres Weltbildes abgeben. Wir fahren an der Südostküste vorbei an vielen rätselhaften Moai bis zum Steinbruch von Rano Raraku und weiter zur Bucht von Anakena an die Nordküste. Immer wieder treffen wir dabei auf die unterschiedlichsten Moai entlang der gesamten Küste. Die vielen Statuen mit den übergroßen Köpfen sprechen zu uns aus den Tiefen der Vergangenheit. Vom Steinbruch Rano Raraku wurden sie aus dem vulkanischem Tuffgestein geschlagen und über die ganze Insel verteilt. Das Tagewerk des gesamten Inselvolkes muß von dieser Arbeit bestimmt gewesen sein. Noch heute rätseln die Archäologen wie die Maohi die tonnenschweren Statuen bis zu  25 km weit transportiert haben. In der Bucht von Hotu Iti treffen wir auf eine der beeindruckensten Szenerien, den Ahu Tongariki. Ahus sind Steinplattformen, die Zere- monialkomplexe darstellen und auch als Basis und Fundament für das Aufstellen der Moai dienten. Auf der riesigen keilförmigen Rampe dieses Ahus stehen gleich 15 Kolossalstatuen aus Tuff. Im Rücken dieser Moai mit ihren länglichen Gesichtern leuchtet tiefblau der Ozean. Ein feierlicher Anblick. Nicht weniger beeindruckend sind die Moai-Statuen an der Nordküste des Ahus Nau Nau. Die wiederaufgerichteten Moai tragen ihre rätselhaften, überdimensionierten, roten Hüte. Diese Pukao genannten Hüte sind nicht mit dem Kopf fest verbunden. Sie bleiben allein durch das Eigengewicht auf den Köpfen sitzen. Lebende Gesichter nannten die Einheimischen ihre in Stein geschlagenen Versinnbildlichungen. Immer größer und gigantischer wurden die Moai von diesem Volk aus dem Steinbruch geschlagen. Der größte Moai ruht noch mit dem Fels verbunden am  Außenhang des  Kraterberges Rano Raraku.  Er  hat eine  Länge  von fast 21 Metern und bringt es auf ein Gewicht von etwa 250 Tonnen. Tausend Statuen in verschiedener Größe und Form sind  über die ganze Insel meist an der Küste aufgestellt worden. Viele von diesen Moai wurden aber später von den Einheimischen selbst umgestoßen,- sei es, daß an Stelle des älteren ein neuer, größerer Moai errichtet werden sollte, oder daß kriegerische Auseinandersetzungen zwischen zwei rivalisierenden Gruppen – den sogenannten Langohren und den Kurzohren – diese Kultur jäh beendete. Viele Forscher zerbrechen sich bis heute  den  Kopf   über  eine    offensichtliche Hochkultur, die sich so weit von anderen Zivilisationen entfernt in einem schier unendlichen Ozean verlor, und die vielleicht sogar eine Schrift besaß,- geheimnisvolle bis heute nicht entzifferte Zeichen Rongo Rongo genannt,- eine Schrift die keine Buchstabenschrift darstellt, sondern aus Ideogrammen besteht, d. h. ein Zeichen steht für einen ganzen Begriff. An der nördlichen Küste von Anakena sollen sie einst angekommen sein –  die ersten Menschen vom Volk der Moahi. Ein damals noch mit weiten Palmenwäldern bestandenes Eiland sollen sie vorgefunden haben, eine neue Heimat, von der heute nur noch ihre Statuen in einer steinernen Sprache sprechen, als sei dies das ganze Ziel ihrer so weiten und gefahrenvollen Reise gewesen: sich so der Nachwelt zu bewahren. Inklusive Frühstück, Abendessen


Tag 9: Zum Vulkan Rano Kau, Orongo und der Vogelmannkult

Vulkan Rano Kau mit Kratersee

Vulkan Rano Kau mit Kratersee

Osterinsel

Osterinsel

Unser heutiges Tagesziel ist der südlichste Teil der Insel mit dem 410 m hohen Vulkan Rano Kau und dem Zeremonialgelände Orongo. Vorbei an dem westlichen Ende der Flughafenpiste fahren wir entlang an Eukalyptusbäumen und Guavenanpflanzungen zum Gipfel des Vulkanes Rano Kau. Von einem Mirador (Aussichtspunkt) bietet sich einem eine fantastische Sicht auf die gesamte Insel. Auch blickt man hier in das Innere des  800 m im Durchmesser großen Vulkankraters, auf dessen fast 200 m tiefen Grund sich ein Kratersee befindet. Dieser See ist zum großen Teil mit Totora-Binsen bewachsen. An den steilen Kraterhängen gedeihen Avocados, Wein, Kaffee und weitere eingeführte Pflanzen. Fast vollständig fehlt auf der gesamten Insel die einst so üppige subtropische Vegetation mit Honigpalmen, dem endemischen Toromiro-Baum und die Mahute-Sträucher, deren Rindenbast einst das Grundmaterial für die Herstellung der Zeremonialgewänder bildete. Schon der holländische Kapitän Jacob Roggeveen fand 1722 eine baumlose Insel mit einer nur noch spärlichen Graslandschaft vor. Die Einheimischen kamen ihm in einem verwahrlosten Zustand entgegen. Er schätzte ihre Zahl auf ca. 2000. Archäologen fanden heraus, daß für den Transport der Moai-Kolosse Palmenstämme als Unterlage verwandt wurden. Wahrscheinlich fielen sämtliche Palmen der Insel für den Transport der Moai zum Opfer. Da es sich um Honigpalmen der Gattung Jubaea handelte, wurde wahrscheinlich der Palmensaft auch als Gleit- und Schmiermittel für die Fortbewegung der Statuen verwendet. Höchstwahrscheinlich wurde der Palmensaft auch getrunken und als Dichtemittel für den Katamaranbau gebraucht. Man schätzt, daß die gesamte Insel einmal zu etwa 70% von diesen Palmenwäldern bedeckt war. Dabei dürfte es sich um über 16 Millionen Palmen gehandelt haben. Wahrscheinlich sind im Verlaufe von etwa 800 Jahren alle Palmen gerodet worden. Diese übermäßige Ausbeutung der Inselnatur löste eine ökologische Katastrophe aus, die zum kulturellen Niedergang der gesamten Inselzivilisation führte. Der Palmenwald schützte die Kulturpflanzen vor Austrocknung, vor starkem Wind und vor Bodenerosion. Wissenschaftler schätzen, daß etwa 7.000 bis 20.000 Menschen auf dem Eiland zur Blütezeit dieser Zivilisation gelebt haben. Jedoch die Übernutzung der endlichen Natur zeitigte auch das Ende dieser Gesellschaft. Das Prinzip von Ursache und Wirkung beanspruchte auf so einem kleinen Biotop keine langen Zeiträume, um seine universelle Gültigkeit zu verdeutlichen:  Stirbt die Natur, sterben später auch die Menschen samt ihrer Kultur. So gibt die Besiedelungsgeschichte der Osterinsel auch ein Lehrbeispiel für die Zivilisation auf unserer gesamten Erde ab: Werden die natürlichen Ressourcen schneller abgebaut, als sie die Natur reproduzieren kann, bedroht dies die Existenz und die Entwicklung der gesamten menschlichen Gesellschaft auf unserer endlichen und einmaligen Erde. Beim Zeremoniendorf Orongo sind kleine ovale Steinhäuser und einige sehr gut gearbeitete Petroglyphen  zu sehen. Diese Steinzeichnungen und Figuren zeigen vor allem Darstellungen des Vogelmannes.  Hier fand alljährlich zur Wiederkehr und Brutzeit der Rußseeschwalbe und zu Ehren des Schöpfergottes Makemake ein Fruchtbarkeitsritus statt, der den Wettkampf um den Tangata Manu, dem Vogelmann beinhaltete. Dabei mußten von den verschiedenen Familien und Stämmen besonders ausgewählte und trainierte Männer die über 300 Meter fast senkrecht ins Meer stürzende Kraterkante des Vulkanes Rano Kau hinunterklettern und zu einer der an der Südspitze der Osterinsel vorgelagerten Klippen schwimmen, um ein Ei der dort brütenden Rußseeschwalbe zurück auf die Anhöhe von Orongo zu bringen.  Zu diesem Zweck befestigten diese Männer ein Schilfkörbchen an ihrem Kopf zur Aufbewahrung des Ei´s. Wem es als ersten gelang, von diesem lebensgefährlichen Unterfangen wieder ins Zeremonienzentrum mit einem unbeschadeten Ei zurückzukehren, der konnte entweder sich selbst oder ein Mitglied seines Stammes zum neuen Vogelmann bestimmen.  Dieser Tangata Manu (Vogelmann) herrschte dann ein Jahr über die ganze Insel samt aller ihrer Stämme und Familien. Von Orongo fahren wir zum Steinbruch Puna Pau, aus dessen roter Lavaschlacke die Pukao,  die  großen  Hüte    der  Moai gefertigt wurden. Inklusive Frühstück, Abendessen


Tag 10: Rapu Nui auf eigene Faust

Der heutige Tag steht zur Eigenerkundung der Insel, zum Tauchen oder zum Faulenzen zur freien Verfügung. Die Eigenerkundung kann in Absprache mit dem Reiseleiter zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit einem Leihauto erfolgen. Die Leihgebühr für Fahrrad oder Auto ist nicht im Preis inbegriffen. Ein Tauchgang muß mindestens einen Tag zuvor organisiert werden. Inklusive Frühstück, Abendessen


Tag 11: Rückflug nach Santiago

Gegen Mittag nehmen wir Abschied von der Osterinsel und fliegen mit Lan-Chile nach Santiago zurück. Inklusive Frühstück


Tag 12: Nach Punta Arenas an die Magellan-Strasse

Punta Arenas

Punta Arenas

 

Flug nach Punta Arenas an die Magellanstraße. Der Name Punta Arenas bedeutet Sandige Spitze (Puntas – Spitze, Landzunge; Arena – Sand). Die Stadt ist Ausgangspunkt für Antarktisexpeditionen, Handelshafen, Marinestützpunkt und bildet auch ein Tor zu den Gletscherwelten des Nordens.  In dieser schönsten südlichen Stadt Chiles und der zweitsüdlichsten Stadt der Welt unternehmen wir nach dem Transfer zu unserem Hotel einen Stadtbummel per pedes. Schnell ist man angenehm überrascht eine großzügig gestaltete Plaza umgeben von schönen Villen mit prächtigen Fassaden vorzufinden. Die Stadt ist übersichtlich im Schachbrettmuster angelegt. Inmitten der Plaza Muñoz Gamero steht das Denkmal Ferñao de Magalháes (eingedeutscht: Fernando Magellan) in heroischer Pose. Dieser portugiesische Seefahrer entdeckte 1520 die nach ihm benannte Passage am südlichsten Zipfel des Cono Sur (Kegel Südamerikas, der von Chile, Argentinien und Uruguay gebildet wird). Zu Füßen des bronzenen Fernando Magellan sitzen ebenfalls aus Bronze zwei Figuren, die die einstigen Ureinwohner darstellen sollen. Ihren Stamm nennt man Selk´nam. Es heißt, wenn man einen Zeh dieser Patagonier berühre, käme man garantiert nach Punta Arenas zurück. Tatsächlich schauen die großen Zehen recht blank aus. Die Schafzüchterfamilien Menéndez und Braun brachten es Ausgang des 19. Jahrhunderts  mit dem Verkauf des „weißen Goldes“, der Schafswolle, zu großem Reichtum. Am Abend können wir direkt an der Plaza im mit prunkvollen Stilmöbeln ausgestatten Wintergarten, dem Palacio Sara Braun, bei einem Glas „Casillero del Diablo“ speisen: Buen provecho! (Guten Appetit!). Inklusive Frühstück


Tag 13: Nach Puerto Natales, Magellan-Pinguine am Otway-Sund

Magellan-Pinguin

Magellan-Pinguin

Puerto Natales

Puerto Natales

Während des heutigen Tages fahren wir über 306 km von Punta Arenas nach Puerto Natales. Unser erstes Ziel ist die Pinguin-Kolonie am Otway-Sund. Hier befindet sich von Oktober bis März eine größere Kolonie von Magellan-Pinguinen. Nach dem Besuch der Piguinkolonie fahren wir auf der Straße 9 nach Norden hinein in die Weiten Patagoniens. In der flachen leicht hügeligen Grassteppe finden sich nur wenige Bäume unter einem sich endlos dehnenden Horizont. Hier ist Weideland für unzählige Schafe. Immer wieder treffen wir in dieser fast menschenleeren Steppe auf Gruppen von Ñandus, eine südamerikanische Ñandu Straußenart, die auch als Darwinstrauß bezeichnet wird. Patagonien ist auch die Heimat der Guanakos,- von diesen zur Familie der Kamelartigen gehörenden Tieren sind die Lamas und Alpakas abgezüchtet und domestiziert worden. Häufig sieht man auch Magellangänse, den  Weißhalsibis, den Cayennekiebitz, die Bekassine und den Magellanläufer (eine Rebhuhnart). Unter den Raubvögeln ist oft der Karakara zu beobachten. Mittagessen in einer Estancia: Es gibt Schaf am Spieß, dazu Salat, Wein und Brot. Unser Zielort Puerto Natales befindet sich direkt am Seno la Ultima Esperanza, der Wasserstraße der Letzten Hoffnung. Inklusive Frühstück


Tag 14: Nationalpark Torres del Paine

Guanakos

Guanakos

Nationalpark Torres del Paine

Nationalpark Torres del Paine

Auf einer 145 km langen Piste fahren wir in den bekanntesten chilenischen Nationalpark Torres del Paine. Unser Weg führt uns zunächst vom Ufer des Fjordes La Ultima Esperanza zur ca. 25 km von Puerto Natales entfernten Höhle Cueva del Milodón. In dieser riesigen  Höhle entdeckte 1897 der Deutsche Hermann Eberhard die Überreste eines urzeitlichen etwa 12.000 Jahre alten Riesenfaultiers. Er fand Stücke der Haut und einige Knochen. Eine rekonstruierte Figur des Milodóns ist am Eingang zur Höhle aufgestellt. Auf der Weiterfahrt zum Nationalpark begegnen uns große Herden von Guanakos und Ñandus. Diese Tiere haben hier ihre Scheu vor den Menschen fast völlig verloren. Nahezu handzahm verhalten sich viele Füchse direkt am Eingang zum Nationalpark. Das Biosphärenreservat Torres del Paine gehört zu den Höhepunkten jeder Patagonienreise und umfaßt etwa 1.800 km². Bei klarer Sicht kann man schon von weitem die Torres sehen, die steilen drei markanten Granittürme, die dem Park  seinen Namen gaben und vielleicht das bekannteste Landschaftssymbol Chiles sind.  Neben diesen expressiven Granitnadeln fallen besonders die wilden Zacken der Cuernos, der Hörner, wegen ihrer dramatischen Schönheit ins Auge.  Der ganze Park ist von vielen Seen, Flüssen und Wasserfällen durchzogen. Kaum ein See gleicht dem anderen. Wie stille Juwelen reihen sich die verschiedengestaltigen Seen unterbrochen von Wasserfällen und Flußläufen aneinander. Das Farbenspektrum der Seen reicht vom intensivsten Blau bis zu Türkistönen. Neben den Guanakos und Füchsen begegnet man  auch den farbigen Bandurrias (Ibisse) mit ihren gebogenen Schnäbeln, die ebenfalls kaum Scheu vor Menschen zeigen. Dagegen gehört schon etwas Glück dazu, einen Kondor am Himmel segeln zu sehen. Der Nationalpark befindet sich an den Ausläufern des Südlichen Patagonischen Eisfeldes, der größten Gletscherzone außerhalb der Antarktis und Grönlands. Fast immer kann man auf dem Lago Grey größere und kleinere, blauschimmernde Eisblöcke treiben sehen, die der mächtige Greygletscher beständig in den See kalbt. Der Besucher dieses Nationalparks muß jedoch mit einem sehr unbeständigen Wetter rechnen. Ungehindert können die südlichen Pazifikwinde mit großen Geschwindigkeiten an diese Andenkordillere prallen. Ein Tagesverlauf kann alle vier Jahreszeiten durcheilen. Aber unsere Reisegruppe sucht das Abenteuer und kommt mit jedem Wind und Wetter klar. Inklusive Frühstück, Lunchbox


Tag 15: Fahrt nach El Calafate

Torres del Paine

Torres del Paine

Gaucho

Gaucho

Wir begeben uns zunächst zur Grenze nach Argentinien. Nach passieren der Grenze dehnt sich wieder die endlose Weite Patagoniens. Gräser und der hier für die Pampa charakteristische Calafetestrauch, aus dessen Beeren die Einheimischen eine Marmelade gewinnen, begleiten uns auf der 395 km langen Strecke zum  Lago Argentino  nach El  Calafate. Dort erwartet uns ein Lomo fino oder ein Bife de chorizo, ein argentinisches  Rindersteak,- unvergleichlicher Genuß auf  dem weiten Erdenrund. Da kommt selbst ein Vegetarier ins Grübeln. Inklusive Frühstück


Tag 16: Perito Moreno Gletscher

Perito Moreno

Perito Moreno

Perito Moreno Gletscher

Perito Moreno Gletscher

 

Der Perito-Moreno-Gletscher gilt neben den Iguacu-Wasserfällen als das Naturwunder Argentiniens. Nach 76 km Busfahrt entlang des Lago Argentino und des Brazo Rico zur Halbinsel Magallanes stockt einem der Atem: Von einem Mirador blicken wir auf eine gewaltige Eisfront: 4 km breit, 70 m hoch. Ein Krachen und Bersten dringt aus dem sich zu Tale schiebenden Gletscher. Die turmhohe Eiskante schiebt sich direkt in den See vor. Plötzlich bricht krachend ein haushoher Eisblock in das smaragdgrüne Wasser. Die Wucht beim Eintauchen löst eine Flutwelle aus. Der Eisquader kommt wieder an die Oberfläche, dreht sich zur Seite und schwimmt taumelnd als soeben geborener Eisberg davon. Aber schon wieder bricht an anderer Stelle eine Eismasse aus der Gletscherfront. Unwillkürlich ist man ergriffen und starrt auf soviel Naturgewalt. Fast alle zehn Minuten stürzt ein Eisbrocken in die Tiefe. Der Perito Moreno Gletscher (benannt nach dem Patagonien Pionier Francisco Moreno) ist ein jährlich wachsendes Eisfeld. Das Gletschereis schiebt sich täglich etwa 40 cm unter urweltlichem Getöse vor. Dabei passiert es alle paar Jahre, daß das im Lago Argentino beständig vorrückende Gletschereis gegen das andere Ufer des See`s stößt und dabei den Südteil des Lago Argentino vom Rest des See´s trennt. Den Südteil des See´s nennt man Brazo Rico. Dieser Brazo Rico besitzt jedoch Zuflüsse. Da aber nun das Wasser im Brazo Rico wegen der Eisbarriere nicht mehr über den Lago Argentino in den Rio Santa Cruz abfließen kann,  staut  sich  das Wasser bis zu 25 m hinter einer Mauer aus weißblauem Eis. Der  Druck  des Wasser´s wächst, bis schließlich die gesamte Gletscherzunge weggespült wird. Dieses in Argentinien „el grán rompimiento“ genannte Ereignis wiederholt sich etwa alle zwei bis drei Jahre. Wir fahren mit einem Schiff  direkt vor die Eiswand  und erleben das beständige Kalben des Gletschers aus nächster Nähe. Anschließend können wir auf eigens dafür angelegten Wegen weit in das Gletscherfeld hineinblicken und direkt vor der Abbruchkante die gewaltige Szenerie beobachten. Abends erholen wir uns von all den atemberaubenden Erlebnissen bei einem Asado  (über dem Rost gegarte zarte Lendenfilets oder Rückenstücke vom Rind). Ein vollmundiger argentinischer Rotwein reizt dabei unsere Geschmackspapillen. Buen provecho! (Guten Appetit!) Inklusive Frühstück, Lunchbox


Tag 17: Auf dem Lago Argentino zum Upsala Gletscher

Eisberge treiben auf dem Lago Argentino

Eisberge treiben auf dem Lago Argentino

Auch unser heutiger Tag steht ganz im Zeichen der Gletscherwelten. Am frühen Morgen begeben wir uns zu einer Ganztagsfahrt mit dem Schiff  über den Lago Argentino zum Upsala-Gletscher, dem größten Gletscher Südamerikas. Dieser gewaltige Eisstrom   erhielt   seinen   Namen   nach  der schwedischen Universitätsstadt Upsala, die 1908 die erste glaziale Forschungsexpedition in dieser Region um den riesigen Gletscher förderte. Mit em Schiff fahren wir vom Lago Argentino zunächst in den Brazo Norte, dem nordwestlich gelegenen Seitenarm des Lago Argentino. Von dort gelangen wir vorbei am Canal Spegazzini mit dem gleichnamigen Gletscher zum weiter nördlich gelegenen Brazo Upsala. Vorbei an größeren und kleineren Eisbergen, die vom Wind bewegt in Richtung des Lago Argentino treiben, gelangen wir nach ca. 50 km Schiffsfahrt an die  60 bis 70 m hohe Eisfront des Upsala-Gletschers. Vor seiner Eiswand erscheint unser Schiff wie ein kleiner, ameisenhafter Punkt. Wir gleiten durch das grünlich, milchige Wasser des Brazo Upsala und wieder stockt einem der Atem vor dieser eisigen Allmacht. Die Fläche des Gletschers beträgt 870 km² (Moreno Gletscher 257 km²), seine Länge mißt 60 km (Moreno Gletscher 30 km).  Der Upsala Gletscher besteht aus zwei Endzungen, deren Gletscherfront zusammen über 7 km  Breite erreichen. Ein wahrer Gletschergigant. Vom Brazo Upsala zweigt südwestlich der  Brazo Onelli ab. Nach einer kleinen Wanderung erreicht man über eine schmale Landbrücke den Lago Onelli. In diesen fjordartigen See drückt der Onelli-Gletscher seine Eismassen. Wieder steht man fassungslos vor all diesen eisigen Naturwundern. Überall treiben größere und kleinere Eisberge auf dem absolut ruhigen Wasser. Bizarr geformt leuchten diese Eisinseln kobaltblau oder wie weiße, fast durchsichtige überdimensionierte Eiskristalle. Schwarz spiegeln sich die Berge auf der Wasseroberfläche. Es ist ein feierlicher Anblick. Während der Rückfahrt  auf dem  Lago Argentino  begreift  man die Worte des argentinischen Schriftstellers  Jorge Luis Borges: „Diese Gletscher zu beobachten, ist immer zum ersten Mal sehen.“ Inklusive Frühstück, Mittagessen


Tag 18: Flug nach Buenos Aires

Buenos Aires

Buenos Aires

Buenos Aires

Buenos Aires

„Gute Lüfte“ lautet wortwörtlich die Übersetzung des Namens Buenos Aires. Im Zeitalter des Massenverkehrs hat diese Auszeichnung gelitten. Aber verglichen mit anderen Großstädten besitzt Buenos Aires noch immer eine halbwegs gute Atmosphäre, können doch die atlantischen Winde ungehindert bis in die Metropole wehen. An der größten Trichtermündung der Welt, dem Rio de la Plata gelegen, ist Buenos Aires eine auf Schwemmsand gebaute Mega-Stadt, die sich als gewaltiges Schachbrettmuster  von  etwa  100 000  Straßenblocks  über  70 km  entlang  des  Flusses  erstreckt.   Auf 12 Millionen Einwohner ist die Stadt und gleichnamige Provinz inzwischen angewachsen. Das macht etwa ein Drittel der arg  entinischen Bevölkerung aus. Nach dem Transfer zu unserem Hotel tauchen wir zur ersten Erkundung in die pulsierende Metropole ein. Buenos Aires ist die kosmopolitischste Stadt ganz Südamerikas. Den Abend verbringen wir in einem  renommierten Steakhaus bei einem Asado  (landestypische Grillmahlzeit)  mit Arriba!-Abajo!-Al Centro! – Adentro!y Salud! und Buen provecho! Inklusive Frühstück


Tag 19: Stadtbesichtigung von Buenos Aires mit Tango-Show

Buenos Aires

Buenos Aires

Tangoshow El Viejo Almacen

Tangoshow El Viejo Almacen

Unsere Stadttour führt uns über die breiteste Straße der Welt, über die Avenida 9 de Julio. Um diese Magistrale zu überqueren, benötigt der Fußgänger mindestens zwei Grünphasen. Unübersehbar steht inmitten der Avenida der weiße Oberlisk, Orientierungspunkt und Wahrzeichen der Stadt. An dieser Avenida befindet sich auch das stilvolle Teatro Colón (Kolumbus-Theater). Aber eigentlich beginnen wir unsere Besichtigung auf dem Plaza de Mayo (Mai-Platz). Am 25. Mai 1810 erlangte die damalige spanische Kolonie La Plata ihre Unabhägigkeit. Wir sehen die Casa Rosada (Rosa Haus) –  das Regierungsgebäude, das alte Rathaus (Cabildo) und besuchen die wie ein griechischer Tempel anmutende Kathedrale. Dort ruht in einem Sarkophag der Nationalheld José San Martin. Die Plaza de Mayo ist auch Versammlungs- und Protestort der Argentinier. Anschließend geht es ins südöstlich gelegene Künstlerviertel La Boca (Der Mund), damit ist die Mündung des Flüßchens Riachuelo gemeint. La Boca ist ein altes Hafenviertel, wo einige Häuser aus Schiffswrackresten und Wellblech errichtet wurden. In diesem ehemaligen Prostituiertenviertel sowie im angrenzenden Viertel San Telmo soll der legendäre Tango geboren worden sein. Hier befindet sich auch das berühmte Fußballstadion La Boca, wo Diego Maradona in den Traditionsfarben Gelb-Blau seine ersten Tore schoß. Vorbei an Puerto Madero, einem rekonstruierten alten Speicherviertel, geht es zum Stadtteil Recoleta, wo wir die letzte Ruhestätte der legendeären Eva Perón besuchen. Anschließend unternehmen wir einen kleinen Spaziergang in den nahe gelegenen Parkanlagen unter riesigen Gummibäumen. Von dort geht es zum quirligen Geschäfts- und Einkaufszentrum für einen Bummel durch die bekanntesten Fußgängerzonen zur Florida und Lavalle.   Unsere Stadttour beenden wir im stilvollen Café Tortoni, wo berühmte Schriftsteller und  Künstlerpersönlichkeiten wie z.B. Jorge Luis Borges ein- und ausgingen. Abends besuchen wir eine Tangoshow im legendären Tango-Viertel San Telmo und wir erfahren, was der Tango für die Porteños (Bewohner von Buenos Aires,- wörtlich: die Hafenbewohner)  seinem Wesen nach ist: „Mi Tassa de Café“ – „Meine Tasse Café“ oder ein Lebensgefühl, ja eine ganze Philosphie. Natürlich gehört auch ein herzhaftes argentinisches  Essen  zu  diesem Besuch vorweg. Inklusive Frühstück, Abendessen


Tag 20: Rückflug nach Deutschland

Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende.   Adiós!  –  Hasta luego!  –  América del Sur! Auf Wiedersehen!  –  Bis bald!  –  Südamerika!    Rückflug über Madrid nach Frankfurt. Inklusive Frühstück


Tag 21: Ankunft in Deutschland


Verlängerungsprogramm

Tag 20: Flug von Buenos Aires nach Iguazú und Besichtigung der argentinischen Seite

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Die größten Wasserfälle der Welt – Iguazú – argentinische Seite. Südamerika ist wirklich ein Kontinent der landschaftlichen Superlative. Nach der trockensten Wüste der Welt, der Atacama,- nach der abgeschiedensten Insel des Planeten, der Osterinsel und dem drittgrößten Gletscherfeld der Erde fliegen Sie heute an die größten Wasserfälle der Welt. Iguazú ist ein Indianerwort und bedeutet  Großes Wasser. Und groß sind die Fälle in der Tat. Nicht die höchsten Wasserfälle, aber mit 2,7 km und 275 Kaskaden doch die breitesten und mächtigsten auf unserer Erde. Auch die wasserreichsten Fälle sind hier zu bestaunen. Genau an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien gelegen, trifft der Iguazú-Fluß aus Brasilien kommend auf eine Basaltkante. Zwischen 4000 und 26000 m³ Wasser pro Sekunde stürzen aufschäumend und unter lautem Getöse in das fast 80 Meter tiefere Flußbett. Ein Naturschauspiel das jeden in seinen Bann zieht. Umgeben von einem subtropischen Urwald rasen die Wassermassen in die Tiefe. Dieser subtropische Urwald wurde sowohl auf der argentinischen als auch auf der brasilianischen Seite zum Nationalpark erklärt. Nasenbären, Agutis, verschiedene Affenarten, Tukane,  Papageivögel und viele andere Vogelarten, Echsen,  Schlangen und sogar der Puma haben hier ihren Lebensraum. Tausende von Schmetterlingen in allen Farben flattern an dem Besucher vorüber. Aber auch die Flora ist sehr mannigfaltig. Der subtropische Urwald unterscheidet sich rein äußerlich vom tropischen durch kleineren Baumwuchs und dichterem Unterholz. Trotz der Vielzahl an Touristen ist es ein unvergeßliches Erlebnis im Biotop dieser Wasserfälle unterwegs zu sein. Fast 80% der Fälle gehören zu Argentinien. Über verschiedene Wege und Stege gelangt man an die Kaskaden.

Besonders beeindruckend ist der Garganta del Diablo, der Teufelsrachen. Über eine riesige Basaltkante stürzt das meiste Wasser des Igauzú-Flusses in die Tiefe. Mit einer kleinen Schmalspurbahn und über einen 1000 m langen Steg gelangt man auf der argentinischen Seite direkt bis an den Rand des Teufelsrachens. Fast immer steht eine riesige Wasserstaubsäule über dieses tosende Inferno. Man ist gebannt und fasziniert beim Anblick des gigantischen Naturwunders. Es scheint unmöglich ein solches Bild in Worte zu fassen. So gewaltig und groß ist dieses Schauspiel der Elemente. Aber auch die anderen Kaskaden, die man auf weiteren Stegen und Wegen erreicht, sind nicht weniger beeindruckend. Wer das Glück hat, diese mächtige Sinfonie der Urkräfte selbst gesehen und erlebt zu haben, wird diesen Augenblick nie wieder vergessen. Kein noch so guter Film, kein noch so gutes Foto kann diese Realität ersetzen. Inklusive Frühstück


Tag 21: Cataratas del Iguazú – brasilianische Seite

Iguacu

Iguacu

Heute fahren Sie auf die brasilianische Seite der Fälle. Die Grenze verläuft inmitten des Flusses. Eine Brücke überspannt am Dreiländereck zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay den Iguazú-Fluß, der genau hier in den Paraná-Fluß mündet. Direkt in der Mitte der Brücke befindet sich die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien.  Nach Erledigung  der  Grenzformalitäten  geht  es auf einer etwa zwanzigminütigen Fahrt zum Eingang des brasilianischen Nationalparkes von Iguazú. Direkt vor dem Eingang des Parkes befindet sich ein Hubschrauberlandeplatz und ein wunderschöner Vogelpark.

Hubschrauberrundflüge über die Fälle kann man nur auf der brasilianischen Seite machen. Ein Besuch des Vogelparkes ist sehr lohnenswert. Der Vogelpark beherbergt riesige Volieren, in die man als Besucher über Türschleusen hineingehen kann, so daß man direkt in Kontakt mit den verschiedenen Tukanen, Pagageien und anderen Vögeln kommt. Einige Tukane und Papageivögel haben die Scheu vor dem Menschen verloren und sind sehr neugierig und zutraulich. Der Park beherbergt aber auch Reptilien wie zum Beispiel bis zu sechs Meter lange Anakondas und Pythonschlangen. Darüber hinaus auch Kaimane und Schildkröten. Eine besondere Attraktion ist der größte, seltene und nur in Südamerika beheimatete Raubvogel der Erde die Harpyie. In einer riesigen Voliere läßt sich ein Harpyien-Paar gut beobachten. Während man auf der argentinischen Seite der Wasserfälle viele verschiedene Wege und Stege entlang der 275 Kaskaden angelegt hat und sich dadurch direkt inmitten der Fälle wiederfindet, hat man von der brasilianischen Seite den Draufblick auf die Fälle. Hier ist zwar nur ein Weg von ca. 1 km Länge angelegt. Aber von diesem Weg blickt man immer frontal auf die vielen Kaskaden. Das öffnet besonders gute Fotoperspektiven und sollte deshalb bei einem Besuch der Fälle nicht fehlen. Von dem schattigen Weg öffnet sich immer wieder ein neuer Panoramablick auf die gegenüberliegenden Kaskaden . Das grandiose Finale erlebt der Besucher abermals am Garganta del Diablo. War man am Vortag noch direkt über diesem Teufelsschlund, steht man jetzt unterhalb  der herabstürzenden Wassermassen  und ist ebenso fasziniert. Ein Steg führt  dicht an  die mächtige Wasserwand heran. Wer sich da hinaus wagt,  muß mit einer  Wasserstaubdusche rechnen. Direkt vor dem Steg verkaufen geschäftstüchtige Brasilianer Regenumhänge. Oberhalb des Teufelsrachens hat sich der Igauzú-Fluß seenartig verbreitert. Oft lassen sich hier verschiedene Fische, Kaimane und Reiher beobachten.

Am Ende des Weges kann man sich in einem Restaurant oder  in einem Imbißladen  mit Speisen und Getränken stärken. Fast immer ist man – wie schon auf der argentinischen Seite – von Nasenbären umlagert, die in beiden Nationalparks in großer Anzahl auftreten und die Besucher so frech um Nahrung anbetteln, dass man schon von einer Plage sprechen kann. Inklusive Frühstück


Tag 22: Vormittags Freizeit und nachmittags Rückflug nach Buenos Aires

Rückkehr nach Buenos Aires. Am späten Nachmittag Freizeit und Gelegenheit für den abermaligen Besuch eines Steakhauses. Inklusive Frühstück


Tag 23: Rückflug nach Deutschland

Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende.   Adiós!  –  Hasta luego!  –  América del Sur! Auf Wiedersehen!  –  Bis bald!  –  Südamerika!    Rückflug über Madrid nach Deutschland. Inklusive Frühstück


Tag 24: Ankunft in Deutschland und Weiterflug zum Heimatort


Leistungen Argentinien Chile Reisen

Holters-Südamerika verpflichtet sich, die oben genannte Reise gemäß des Reiseprogrammes durchzuführen. Die Studienreise umfaßt mit An- und Abreise 21 Tage. Holters-Südamerika  stellt sicher, dass alle Reisegäste umfassend über Land und Leute, aktuelle politische Situation, Wirtschaft und Soziales, Geschichte, Naturphänomene wie Vulkanismus und Tektonik, Klima, Tier- und Pflanzenwelt der Atacama-Wüste, der Osterinsel, Patagoniens sowie über die Städte Santiago de Chile und Buenos Aires  informiert werden. Die Reisegäste erhalten vor Antritt der Reise einen Reiseführer, umfangreiches und detailliertes Kartenmaterial einschließlich Stadtpläne über Santiago de Chile und Buenos Aires sowie Informationsblätter über Ausrüstung, Klima und Kleidung, Währung und Devisenbestimmungen, Zollvorschriften und Gesundheitshinweise.

Der Vertrag umfaßt gemäß des Programmes folgende Leistungen: 6 Inlandsflüge mit LAN-Chile in Chile (Santiago – Calama u. zurück, Santiago – Osterinsel u. zurück, Santiago  – Punta Arenas, El Calafate – Buenos Aires)  – alle Flüge in der Economy Class;  Rail- & Fly-Ticket.

Sämtliche Bustransfers vom und zum Flughafen bzw. Busfahrten während der Exkursionen laut Programm; Unterbringung in Doppelzimmern der Hotels in Santiago, San Pedro de Atacama, Osterinsel, Punta Arenas, Puerto Natales, Nationalpark Torres del Paine, El Calafate, Buenos Aires; Frühstück, Box Lunch, Mittag- und Abendessen laut Programm. Eintrittsgebühren: Isla Negra, Cordillera de la Sal, Lagune Chaxa, Lagunen Miscanti u. Miñiques, Geysire El Tatio, Pukara de Lasana, Nationalpark Osterinsel, Pinguin-Kolonie am Otway Sund, Nationalpark Torres del Paine, Milodon-Höhle, Perito Moreno Gletscher, Schiffsfahrt zum Upsala-Gletscher, Tango-Show mit Abendessen.

Im Reisepreis  eingeschlossen sind  Pflichtlocal-Guides  in Chile und Argentinien. Die Reise wird in Kooperation mit der chilenischen Agentur LPS-Travel durchgeführt.


Hotels

Santiago – Plaza San Francisco 5*
San Pedro de Atacama – Hotel Iorana Tolache 3*
Osterinsel – Iorana 3*
Santiago – Holiday Inn Santiago Airport 4*
Punta Arenas – Finis Terrace Hotel 4*
Puerto Natales – Hotel & Spa Indigo Patagonia 4*
Torres del Paine – Rio Serrano 4*
El Calafate – El Quijote 4*
Buenos Aires – Sheraton Libertador 5*

Hoteländerungen vorbehalten!


Teilnehmer

Mindestteilnehmerzahl: 4
Maximale Teilnehmerzahl: 16


Termine

14.12.2019 bis  03.01.2020

01.02.2020 bis 21.02.2020

21.11.2020 bis 11.12.2020

 

 

 


Preis

Der Reisepreis beträgt  9.950 EURO.

Bitte rufen Sie an: 0151-42 47 86 50 oder schreiben Sie eine Mail: guenter-holter@t-online.de 

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Änderungen des Reiseprogramms vorbehalten.